Das Waldpiraten Camp

Tumorerkrankte Kinder konnten von einem solchen Abenteuer-Camp in den 1980-er Jahren  noch nicht einmal träumen. Heute können im Waldpiratencamp Kinder und Jugendliche - aufgeteilt in Altersgruppen - nach überstandener Therapie Mut,   Kraft und Zuversicht für die Rückkehr ins normale Alltagsleben tanken. Deshalb will die IZS die Finanzierung der jährlichen Betriebskosten in Höhe von ca. 900.000 EURO für das Waldpiraten Camp planbar und nachhaltig mithelfen abzusichern.
Seit der Gründung des Waldpiraten Camps in Heidelberg fließen alle Spenden und Erträge der Isabell-Zachert-Stiftung in dessen dauerhafte Unterstützung und Förderung.
Das mehrfach ausgezeichnete Camp ist die einzige erlebnispädagogische Einrichtung für tumorerkrankte Kinder und ihre Geschwister im gesamten deutschen Sprachraum. Hier können sich Kinder nach überstandener Therapie endlich einmal wieder nach Herzenslust  austoben. Unter Anleitung geschulter Pädagogen tanken sie in entspannter und fröhlicher  Atmosphäre Kraft und Mut für die Rückkehr ins normale Alltagsleben.

Dafür bietet das Waldpiraten Camp den Kindern jährlich in den Ferien 10 Camp-Termine über jeweils 8-10 Tage an. Dort steht ein breit gefächertes Angebot an sportlichen und spielerischen Aktivitäten auf den Tagesplänen. Die Palette reicht vom Theaterspielen,  Basteln und Werken über vielfältige Sportangebot wie Reiten, Kanu fahren, Schwimmen oder Tauchen bis hin zu Entspannungsübungen. Eine besondere Attraktion ist der Hochseilgarten, der den Kindern nicht nur Schwindelfreiheit, sondern auch eine gehörige Portion Mut abverlangt.
Ganzjährig gibt es Wochenend-Seminare für Familien mit einem krebskranken Kind, die Erfahrungsaustausch, Entspannung und Regeneration durch kreative Aktivitäten ermöglichen.